Kinderrechtebasiertes Arbeiten in der Pflegekinderhilfe - den Kontakt mit Pflegekindern professionell gestalten
Wenn Kinder auf Zeit oder dauerhaft nicht bei ihrer ursprünglichen Familie aufwachsen können, setzt man mit der Pflegekinderhilfe (PKH) auf eine Hilfeform, die Verlässlichkeit, familiäre Erfahrungen und ein möglichst sicheres und gesundes Aufwachsen unterstützt. Gleichzeitig bergen diese Vorteile auch Herausforderungen und Risikomomente. Umso wichtiger ist es für Fachkräfte der PKH, trotz oft begrenzter Ressourcen, eine bestmögliche Verbindung zu den häufig hoch vulnerablen Kindern aufzubauen. Eine kinderrechtebasierte, machtsensible und partizipative Grundhaltung ist dabei der Schlüssel zu vertrauensvollem Handeln und Kommunizieren.
Nach einer Sensibilisierung zu den Themen Kinderrechte, Macht, Partizipation und Schutzprozesse geht es um Handlungs- und Kommunikationsstrategien. Grundlage bilden Erkenntnisse aus partizipativen Workshops mit Pflegekindern. Daraus wurde eine Handpuppe zur Interaktionsgestaltung entwickelt. Denn Kinder können über eine Puppe als Medium oft leichter über Gefühle, Wünsche oder Sorgen sprechen.
Alle Teilnehmenden erhalten eine Handpuppe in der Fortbildung.
Ziel
Fach- und Leitungskräfte aus der Pflegekinderhilfe
7-stündig
Inhalte
· Kinderrechte, Macht, Partizipation und Schutzprozesse in der PKH
· Kinderrechtebasiertes Handeln und Kommunizieren entlang partizipativer Erkenntnisse
· Handpuppenspiel als Methode zur Interaktionsgestaltung
Referent*in und Zielgruppe
Der Kinderschutzbund Landesverband SH
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