Mit Blick auf die aktuelle Stunde im schleswig-holsteinischen Landtag zum Thema „PISA - Bildung braucht Priorität“ erklärt der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein: „Die PISA-Ergebnisse zeigen erneut, was wir als Kinderschutzbund seit Jahren kritisieren: In Deutschland entscheidet die soziale Herkunft überdurchschnittlich stark über den Bildungserfolg. Wer hier gegensteuern will, muss früh ansetzen, und zwar in der Kita bei der frühkindlichen Bildung“, betont Susanne Günther, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Landesverband SH. „Frühkindliche Bildung in Kitas ist die essenzielle Grundlage für Bildungsbiografien. Hier werden entscheidende Weichen gestellt für Sprachentwicklung, soziale Kompetenzen, Lernerfolge und vieles mehr. Eventuelle Beeinträchtigungen können hier frühzeitig erkannt und bestenfalls gleich behoben werden. Frühe Förderung kann damit viele spätere Probleme von vornherein vermeiden. Kinder aus benachteiligten Familien profitieren dabei bewiesenermaßen am stärksten von hoher Kita-Qualität. Ab hier muss Chancengerechtigkeit deshalb ganz besonders im Fokus sein“, so Susanne Günther.
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